Heute erzähle ich euch von meinem allerersten Fang. Warns, NL, April 2024. Morgens um 10:40 Uhr fuhr ich mit meinem Fahrrad, meinen beiden Ruten, der Ködertasche und dem Käscher im Gepäck los. An der Brücke angekommen, angelte ich 4 Stunden ohne den kleinsten Fischkontakt. Es war schönes Wetter und mir wurde allmählich langweilig. Also machte ich eine kurze Pause, dachte nach und hatte eine Idee: Sollte ich meine Strategie ändern und den Köder über den Grund jiggen? Gedacht, getan. Nach dem ersten Wurf dachte ich, ich hätte einen Hänger, doch dann kam ein schöner 33er Flussbarsch zum Vorschein!

Ich freute mich über meinen ersten Fang, doch als er gelandet war, bekam ich einen kurzen Schreck: Der Haken saß tief im Bauch! Nach einer gefühlten Ewigkeit, konnte ich den Haken lösen. Ich setzte meinen ersten Fang zurück und angelte weiter.

Nun führte ich meinen Köder wieder gleichmäßig neben der Brücke. Nach wenigen Minuten hatte ich schon den nächsten Biss. Er fühlte sich deutlich größer an und zog ganz ordentlich. Ich sah unter der Wasseroberfläche einen schönen Hecht, dann sprang er ein paar Mal.

Ich landet ihn und war erleichtert, dass der Haken perfekt in der Lippe saß.

Nach dem Abhaken ergab die Messung 72cm! Ich war glücklich!

Ich setzte ihn zurück, packte meine Ruten zusammen und fuhr zurück zur Ferienunterkunft. Stolz erzählte ich meiner Familie von meinen ersten Fängen und ging glücklich schlafen.

Nächster Tag. Regenwetter, 15°C. Brassenangeln mit Stefan. Noch voller Freude über meine ersten Fänge, machte mir das Wetter nichts aus und ich fuhr zum gleichen Spot, packte meine Futterkörbe aus, bastelte mir meine Brassenmontage zusammen und warf aus. Nach ca. 40 min läutete mein Bissanzeigerglöckchen. Ich holte die Rute ein und landete eine schlammige, stinkende Brasse.

An diesem Tag fing ich noch viele Brassen. Sie landeten nicht im Kochtopf, sondern durfte alle in ihrem Kanal weiter vor sich hin stinken! :-)

Petri! Euer Leonard

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